30/1/2026

Rohstoffsicherheit und urbaner Bergbau im Mittelpunkt der Debatte

Bericht von Panel VI während des Niederschlesischen Investitionskongresses. Über Urban Mining, Rohstoffsicherheit, rechtliche Herausforderungen und die Rolle des modernen Recyclings bei der Energiewende.

Rohstoffsicherheit und Urban Mining stehen im Mittelpunkt der Debatte. Fachgruppe Abfallwirtschaft auf dem Niederschlesischen Investitionskongress

Während des Niederschlesischen Investitionskongresses war einer der wichtigsten Punkte des Programms das Panel VI, das sich mit Energie, Kapital und den Grundlagen neuer Investitionen befasste. Für die Wastes Service Group waren die Sicherheit von Rohstoffen und die Rolle des modernen Recyclings bei der Energiewende das zentrale Thema der Debatte.

Während der Diskussion wies Robert Makieła, Vorsitzender des Vorstands der Wastes Service Group, auf drei strategische Bereiche hin, die die Zukunft der polnischen Industrie bestimmen werden.

Urban Mining als Element der Rohstoffsouveränität

„Urban Mining“ ist kein Konzept mehr und wird zu einem echten Instrument zum Aufbau wirtschaftlicher Unabhängigkeit. Die Rückgewinnung strategischer Rohstoffe wie Lithium und Kobalt aus gebrauchten Batterien reduziert die Abhängigkeit von Importen erheblich und verkürzt die Lieferkette.

Recycling bedeutet nicht nur einen kleineren ökologischen Fußabdruck, sondern auch eine höhere Kostenstabilität und Energieeffizienz des gesamten Prozesses. Die Verkürzung des Weges von der Rückgewinnung bis zur Wiederverwendung des Materials führt zu einer echten Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Branche.

Polen als Technologieführer im Recycling

Im Gegensatz zu Klischees hat Polen einen starken technologischen Hintergrund im Bereich der Rohstoffverarbeitung. Die Traditionen der Schrottverarbeitungsindustrie und das hohe Ausbildungsniveau der Ingenieure veranlassen inländische Unternehmen dazu, fortschrittliche Lösungen für die Rückgewinnung von Materialien aus Batterien zu entwickeln.

Von besonderer Bedeutung ist die Entwicklung von Technologien zur Rückgewinnung der sogenannten „schwarzen Masse“ mit der Reduzierung energieintensiver Prozesse. Dies ist eine Richtung, die es Ihnen ermöglicht, die Effizienz zu steigern und einen Wettbewerbsvorteil auf dem europäischen Markt aufzubauen.

Gesetzgebung als zentrale Herausforderung

Einer der wichtigsten Themen der Debatte war die Notwendigkeit, die Regulierung an das Tempo der technologischen Entwicklung anzupassen. Wie Präsident Makieła betonte, bestimmt der aktuelle Rechtsrahmen den Status strategischer Rohstoffe, die aus Abfällen gewonnen werden, immer noch nicht eindeutig.

Umwelt- und Verwaltungsverfahren verlängern die Umsetzung der Investition um mehrere Jahre. Eine weitere Herausforderung bleibt das zeitaufwändige Verfahren zur Erlangung von Genehmigungen für den grenzüberschreitenden Transport gebrauchter Batterien zum Recycling. Ohne Verbesserung dieser Verfahren ist es schwierig, von einem dynamischen Aufbau der Rohstoffsouveränität zu sprechen.

Richtung: Energieautarkie

Die Energiewende im Recyclingsektor ist auch ein Antrieb zur Steigerung der Energieeffizienz der Anlagen selbst. Eine der Richtungen, die derzeit entwickelt werden, ist die Nutzung der Energie, die aus entladenen Batterien gewonnen wird, in technologischen Prozessen.

Der Niederschlesische Investitionskongress hat deutlich gezeigt, dass die Zukunft der Industrie auf der Synergie von Energie, Kapital und Rohstoffen basiert. Das Recycling strategischer Metalle wird zu einer der Säulen dieses Wandels.

Die Wastes Service Group entwickelt konsequent Lösungen, die die Kreislaufwirtschaft unterstützen und die materielle Sicherheit der Region und des Landes stärken.

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