
Sie ist das dominierende Verfahren, vor allem bei Blei-Säure-Batterien, wird aber zunehmend auch für Lithium-Ionen-Batterien eingesetzt. Ihr Schwachpunkt ist Lithium: Es landet in den meisten Schmelzprozessen in der Schlacke. Die EU verlangt jedoch ab Ende 2027 eine Rückgewinnung von mindestens 50 %.
Kobalt, Nickel und Kupfer werden als Legierung effizient zurückgewonnen. Lithium, Aluminium und Mangan gehen jedoch meist in die Schlacke über, aus der sie nur mit hohem Aufwand wirtschaftlich zu gewinnen sind.
Die Verordnung (EU) 2023/1542 legt Mindestquoten für die stoffliche Verwertung fest:
Mit Pyrometallurgie allein lassen sich die Lithiumquoten nicht erreichen. Die Branche setzt daher zunehmend auf kombinierte Prozessketten aus mechanischer Vorbehandlung, hydrometallurgischer Raffination und perspektivisch Direct Recycling.
Laut Grand View Research wird die Hydrometallurgie mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 41,3 % (2026 bis 2033) das am schnellsten wachsende Recyclingverfahren sein.
Wastes Service Group forscht aktiv an Verfahren für das Batterierecycling, insbesondere an hydrometallurgischen Lösungen und Direct Recycling, und bietet die Sammlung, den Transport und das Recycling von Altbatterien an. Sprechen Sie uns an, wenn Sie über Kooperationen oder Recyclinglösungen sprechen möchten.
Was ist der Unterschied zwischen Pyrometallurgie und Hydrometallurgie?
Die Pyrometallurgie gewinnt Metalle durch Einschmelzen bei hohen Temperaturen zurück, die Hydrometallurgie durch chemische Laugung und selektive Abtrennung in wässrigen Lösungen. Nur die Hydrometallurgie ermöglicht eine wirtschaftliche Lithium-Rückgewinnung.
Was ist Direct Recycling?
Ein Verfahren, bei dem Kathodenmaterial zurückgewonnen und regeneriert wird, ohne es in einzelne Elemente zu zerlegen. So bleibt der Materialwert erhalten und der Energiebedarf sinkt.
Wie viel Lithium muss in der EU zurückgewonnen werden?
Mindestens 50 % bis Ende 2027 und 80 % bis Ende 2031 gemäß Verordnung (EU) 2023/1542.

12/10/26
Vom 6. bis 8. Oktober 2026 waren die Teams von Wastes Service Group und Green Recovery auf der POLECO in Posen vertreten, einer der wichtigsten Fachmessen für Umweltschutz und Abfallwirtschaft in Mittel- und Osteuropa.