
Das aktuelle Modell, das auf der Montage von Verbrennungs- und Hybridautos für japanische Hersteller basiert, ist nicht mehr wettbewerbsfähig.
Der Grund dafür ist eine einfache skrupellose Wirtschaft und eine dynamische Veränderung des globalen Kräfteverhältnisses in der Automobilindustrie.
Während die weltweiten Autoverkäufe mit einer moderaten Rate von etwa 2 Prozent pro Jahr wachsen, liegt China deutlich vor dem Rest der Welt. Im Jahr 2024 erreichten sie ein Produktionsniveau von mehr als 31 Millionen Fahrzeugen, was etwa 30 Prozent des Weltmarktes entspricht.
Noch beeindruckender ist ihre Exportexpansion. Seit 2019 sind die chinesischen Autoexporte in die Europäische Union um rund 1.600 Prozent gestiegen.
Es ist nicht mehr nur die Entwicklung, es ist die Dominanz, die den Weltmarkt neu definiert.
Vor diesem Hintergrund verliert Thailand mit einer prognostizierten Produktion von rund 1,4 Millionen Autos im Jahr 2025 allmählich an Bedeutung.
Das Land steht gleichzeitig vor mehreren Herausforderungen. Die Inlandsnachfrage sinkt, hauptsächlich aufgrund der hohen Verschuldung der privaten Haushalte. Gleichzeitig schrumpfen die Exportmärkte, die bisher die Grundlage für die Entwicklung der Branche bildeten.
Zusätzlicher Druck wird durch politische Entscheidungen und den zunehmenden regionalen Wettbewerb ausgeübt. Die Vereinigten Staaten haben Zölle von 19 Prozent auf Autos aus Thailand eingeführt, was sich negativ auf die Exporte von Pickups auswirkt. Vietnam und Indonesien bauen eine stärkere Position in der Region auf und ziehen Investoren mit niedrigeren Arbeitskosten an.
Thailand wird zunehmend zu einem Produktionsstandort für chinesische Elektroautohersteller. Heute kontrollieren Marken aus China 80 bis 89 Prozent des EV-Marktes des Landes.
Dies entspricht jedoch nicht der Entwicklung der lokalen Industrie. Thailand verfügt nicht über eigene starke Marken oder Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, die es dem Land ermöglichen würden, technologisch wettbewerbsfähig zu sein.
Angesichts der Prognosen, dass autonomes Fahren bis 2030 zum Standard werden könnte, wird der Mangel an Investitionen in Forschung und Entwicklung zu einer der größten Bedrohungen.
Aus Sicht des Industriemarktes erleben wir eine tiefgreifende, strukturelle Umstrukturierung der Lieferketten. Die Verdrängung traditioneller Montagelinien durch Elektromobilitätstechnologien bedeutet eine physische Transformation der Fabriken.
Dies ist nicht nur eine Änderung der Produktionstechnologie, sondern auch die Notwendigkeit, die stillgelegte Infrastruktur zu verwalten und sich auf die wachsende Zahl von Lithium-Ionen-Batterien vorzubereiten.
Dieser Prozess erfordert einen umfassenden Ansatz, der die sichere Entsorgung, das Recycling und den Aufbau neuer Materialkreisläufe umfasst.
Trotz der Herausforderungen hat Thailand immer noch die Chance, seine Position zu behaupten, vorausgesetzt, es passt sich schnell an.
Es wird von entscheidender Bedeutung sein, in die Lieferketten im Zusammenhang mit Elektromobilität und Batterien einzusteigen und Investitionen in Forschung und Entwicklung anzuziehen.
Ohne dies kann das Land nur ein Versammlungsort bleiben, ohne dass dies einen wirklichen Einfluss auf die Entwicklung der Technologie und die Wertschöpfung hat.
Die Veränderungen in Thailand sind Teil eines umfassenderen globalen Trends. Die Automobilindustrie befindet sich in einer der größten Veränderungen ihrer Geschichte.
Die wachsende Dominanz Chinas, die Entwicklung der Elektromobilität und neue Technologien wie das autonome Fahren verändern die Spielregeln für alle Marktteilnehmer.
Thailand steht heute vor der Wahl der Weiterentwicklung oder Marginalisierung in der globalen Wertschöpfungskette. Ohne Investitionen in neue Technologien und Kompetenzen könnte das Land seine bisherige Position verlieren.
Gleichzeitig eröffnet die Transformation des Automobilmarktes neue Möglichkeiten für diejenigen, die bereit sind, schnell und strategisch zu handeln.

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